Muzikologija 2003 Volume , Issue 3, Pages: 187-197
doi:10.2298/MUZ0303187K
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Die Anwesenheit des abwesenden schmerzlich zu machen…

Kostakeva Maria

(nemački) Adriana Hölzskys Bühnenwerk Tragödie - unsichtbarer Raum (1997), das kennt keine Handlung, keinen Gesang unf keine Bühnenfiguren, kann als ein radikales Experiment, eine eigenartige Metaoper bezeichnet werden. Anstelle der echten Darsteller werden Klang-Figuren und -Requisiten, Gefühle, Gesten und Gebärde erzeugt. Das Vorhaben der Komponistin war "die Komplexität und Ausdruckskraft einer Oper ohne Semantik auszuprobieren". Das Werk erscheint als eine Totalität von heterogenen Schichten ab, in welcher Zeiten und Räume, Reales und Phantastisches, Poetisches und Surrealistisches verschmelzen.

Keywords: Adriana Hölzsky, Jean Genet, Oper, Postmoderne Musik

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